Europass Ehrung und Hightech – Endspurt in Szeged
Der 3-wöchige Aufenthalt in Szeged ist schon wieder fast vorbei. Am Donnerstag und Freitag standen noch mehrere Höhepunkte auf dem Programm. Ungarn ist bekannt für das Heilwasser und die Bäder. Wir besuchten die Technikzentrale des Aquapolis in Szeged. Besonders beeindruckend sind die großen Wasserfilter, Umwälzpumpen sowie Wärmetauscher. Das Bad in Szeged wird von 2 Quellen versorgt, welche Wasser mit 70°C und 80°C beinhalten. Da in den Heil-Pools 40°C warmes Wasser für die Erholung verwendet wird, kann der Rest der Wärmeenergie für die Klimatisierung aller Gebäude verwendet werden. Alle Auszubildenden waren begeistert.
Einen Einblick in die Hightech – Welt erhielten die Teilnehmer während eines Besuches im Laserinstitut ELI. Im Institut werden verschiedenste Laserfrequenzen für die Forschung zur Verfügung gestellt. Herausragend die Erzeugung des Lasers mit einer Attosekunde (10-18 Sekunden) – dies ist ein Trillionstel einer Sekunde. Dies ist so unvorstellbar kurz, dass sich eine Attosekunde zu einer Sekunde verhält wie eine Sekunde zum gesamten Alter des Universums. Mit diesen Lasern kann noch weiter in die Ursprünge des Lebens eingedrungen werden. Des Weiteren sind Erkenntnisse u. a. in der Krebsforschung möglich.
Im ELI schließt sich gedanklich der Kreis aller unserer ERASMUS+ Projekte. Das ELI in Szeged ist das Lebenswerk von Herrn Prof. Szábo. Er forschte 1998 in Jena. Seine Ehefrau besuchte im Januar 1998 das SBSZ Jena – Göschwitz. Es entstand die Partnerschaft mit der Móra Ferenc Berufsschule, welche nunmehr 28 Jahre besteht und 190 Auszubildenden die Möglichkeit gab, diese beeindruckende Stadt zu besuchen. Die Idee und Umsetzung der Austausche wurden mehrfach geehrt und sind die Basis für die Qualitätszertifikate, welche die jährlichen Reisen in die Slowakei, Schweden, Estland, Portugal, Frankreich und Ungarn mit Beginn von ERASMUS+ ab 2014 ermöglichen. Es ist besonders erwähnenswert, dass sich Herr Prof. Szábo und Götz Patzer am Rande der Veranstaltung nach längerer Zeit wieder einmal unterhalten konnten – Freundschaften verbinden.
Die Jenaer Auszubildenden reisen am Montag, 18.05.2026 mit vielen Eindrücken und gesammelten Wissen wieder nach Hause.
Text: G.Patzer








