Erasmus in Ungarn: Sonnige Tage, neue Erfahrungen und ein Rundflug über Szeged
Die aktuelle Erasmus‑Gruppe des SBSZ Jena befindet sich erneut in Szeged, wo unsere Schülerinnen und Schüler an die erfolgreichen Aufenthalte der vergangenen Jahre anknüpfen. Bei frühlingshaft‑sommerlichen Temperaturen von bis zu 28 °C erleben sie die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt und sammeln wertvolle fachliche wie kulturelle Eindrücke. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr ein Rundflug mit einer Cessna, der den Jugendlichen einen beeindruckenden Blick über Szeged und die umliegende Landschaft bot. Ebenso spannend war der Besuch der ungarischen Hauptstadt Budapest, deren historische Viertel, Donaupromenade und Sehenswürdigkeiten die Gruppe intensiv erkundete.
Wie in den vergangenen Jahren besuchen die angehenden Anlagenmechaniker für Sanitär‑, Heizungs‑ und Klimatechnik sowie die KFZ-Mechaniker und Mechatroniker den Unterricht an der Móra‑Berufsschule in Szeged. Die ungarischen Kolleginnen und Kollegen gestalten ein Programm, das beiden Berufsrichtungen gerecht wird. Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihr Wissen in Pneumatik und Elektropneumatik, beschäftigen sich mit Kühltechnik und erweitern ihre fachlichen Kompetenzen in praxisnahen Übungen. Besonders gefragt sind die praktischen Fertigkeiten: Die Jugendlichen löten und schweißen, probieren verschiedene Verfahren aus und trainieren ihre Genauigkeit. Große Begeisterung löste erneut die Schweißsimulation am Computer aus. Mit Hilfe von Sensoren bewertet das Programm Körperhaltung, Führung des Brenners und Ausführung der Schweißnaht und zeigt die Ergebnisse direkt am Bildschirm an – ein motivierendes und zugleich sehr lehrreiches Training.
Neben der fachlichen Ausbildung nehmen die Teilnehmenden an einem Teambildungsprogramm teil, das den Zusammenhalt stärkt und für viel Spaß sorgt. Ebenso wichtig ist der ungarische Sprachkurs, der ihnen hilft, sich im Alltag zurechtzufinden – sei es beim Bestellen im Restaurant, beim Einkaufen oder im Gespräch mit Freunden in der Unterkunft. Das Begrüßen auf Ungarisch gehört inzwischen selbstverständlich dazu, und wenn einmal ein Wort fehlt, helfen Hände und Füße zuverlässig weiter. Wie schon in den vergangenen Projektphasen zeigt sich auch diesmal, wie bereichernd internationale Begegnungen, fachliche Herausforderungen und praktische Erfahrungen im europäischen Ausland für die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler sind.

















