Ungarn und Schweden in Jena
Am Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum Jena-Göschwitz wurden in dieser Woche zwei internationale Schülergruppen aus Schweden und Ungarn willkommen geheißen. Aus Boden in Lappland, wo derzeit noch tiefer Schnee liegt, reisten acht angehende Kfz‑Mechaniker und Elektriker an. Aus Szeged kamen ebenfalls acht Auszubildende, die in ihren Heimatbetrieben auf eine Tätigkeit im Bereich Sanitär‑, Heizung‑ und Klimatechnik vorbereitet werden. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung verbrachten die Gäste zwei Tage am SBSZ, lernten das Schulzentrum kennen, nahmen an einer Stadtführung teil und besuchten gemeinsam mit deutschen Schülerinnen und Schülern den Unterricht. Der Austausch bot ihnen erste Einblicke in das deutsche Ausbildungssystem und die Arbeitsweise der verschiedenen Fachbereiche. Ab Mittwoch wechseln die internationalen Gäste in regionale Betriebe, um dort praktische Erfahrungen zu sammeln. Einsatzorte sind unter anderem das Autohaus Fischer, Mercedes-Benz Auto Scholz AVS, der Kommunalservice Jena, die ASI, die Rautaul GmbH sowie die Sanitär- und Heizungsunternehmen Küffner und Konzmann. Die Auszubildenden freuen sich darauf, ein neues Land kennenzulernen, mit für sie fremden Menschen in Kontakt zu kommen und neue Arbeitstechniken auszuprobieren.
Der Besuch findet im Rahmen von Erasmus+-Projekten statt und wird durch die Europäische Union unterstützt. Das SBSZ Jena-Göschwitz setzt damit seine langjährige Tradition internationaler Kooperationen fort und stärkt den fachlichen wie kulturellen Austausch zwischen jungen Menschen aus Europa.
Fotos: Schweden mit Schülern der BGB24 in der Turnhalle und Ungarn über den Dächern Jena; Text K.Linnekogel
