Portugal – am westlichen Ende Europas – 2026.03.11

Während unserer Erasmus+-Reise nach Portugal begann unser Aufenthalt in Lissabon, wo wir nach unserer Ankunft zunächst in der Metro aufladbare Fahrkarten besorgten, im Hotel eincheckten und den weiteren Ablauf der kommenden Tage besprachen. In der darauffolgenden Zeit erkundeten wir die Stadt und besuchten unter anderem das Oceanário de Lisboa, eines der größten Aquarien Europas, das uns mit seiner Vielfalt an Meereslebewesen beeindruckte. Auch die besondere Architektur und die historischen Bauwerke Lissabons hinterließen einen starken Eindruck. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Burgfestung Castelo de São Jorge, wo wir entlang der alten Mauern gehen konnten und einen weiten Blick über die Stadt hatten. Im dazugehörigen Museum erhielten wir zudem Einblicke in frühere Wohnverhältnisse und sahen verschiedene Haushaltsgegenstände aus vergangenen Zeiten. Am Abend nahmen wir in der Innenstadt an einem traditionellen portugiesischen Abendessen teil, das von landestypischer Musik begleitet wurde und uns einen authentischen Eindruck der Kultur vermittelte. Ein Ausflug führte uns außerdem in die Stadt Sintra, wo wir eine nahegelegene Burgfestung sowie eine große Parkanlage besichtigten, bevor wir nach Lissabon zurückkehrten und die Stadt weiter erkundeten. Anschließend reisten wir weiter in den Norden Portugals über Porto nach Vila Nova de Famalicão, wo wir im Hotel eincheckten und den Abend gemeinsam in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen ließen. Der fachliche Teil unseres Aufenthalts begann im Ausbildungszentrum CENFIM in Trofa, wo wir zunächst begrüßt wurden und anschließend eine Führung durch verschiedene Werkstätten erhielten, darunter Bereiche für CNC-Maschinen, Elektrotechnik, Schweißtechnik sowie CAD-Arbeitsplätze und 3D-Druck. Danach konnten wir selbst praktisch arbeiten und erhielten eine Einführung in den Bau von Flugzeugbauteilen des Herstellers Airbus. Dabei lernten wir unter anderem Arbeitsschritte wie Entgraten, Bohren und das Senken von Löchern für Nieten und stellten anschließend ein kleines Gadget aus einem echten Airbus-Blech und einem abgerundeten Winkel her. Besonders interessant war für uns der Umgang mit pneumatischen Werkzeugen zum Vernieten, der für viele eine neue Erfahrung darstellte. Nach dem gemeinsamen Aufräumen der Werkstatt endete der Arbeitstag, woraufhin wir die Umgebung von Famalicao weiter erkundeten.

Bilder und Text: Teilnehmer des Erasmusprojektes Portugal

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