Ausbildungsbedingungen und Berufschancen verbessern – Regionales Handwerk übergibt Klassensatz Taschenrechner
Shermeen Ali und Mohammad Ata Moustafa aus Syrien möchten Apothekerin und Kraftfahrzeugmechatroniker werden. Für den Mathematikunterricht erhielten sie und ihre Klassenkameraden von Kreishandwerksmeister Thomas Jüttner am gestrigen Mittwoch im Jenaer Haus des Handwerks in der Grietgasse nun einen dringend benötigten Taschenrechner. Genaue Berufspläne haben auch ihre Klassenkameraden, die von Friseurin, Maler und Metall- oder Holzbauer bis Erzieher und Kranken- oder Altenpfleger reichen. Und sie wissen, für diese Ausbildungsberufe in Handwerk und Industrie sind umfassende Deutschkenntnisse und auch der spätere Hauptschulabschluss unabdingbare Voraussetzungen. Gemeinsam mit 43 weiteren ausländischen Jugendlichen, meist zwischen 16 und 18 Jahren aus Äthiopien, Afghanistan, Irak und Iran, erhalten sie im Berufsvorbereitenden Jahr Sprache (BVJS) am Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum Jena-Göschwitz (SBSZ) in insgesamt 32 Wochenstunden Unterricht in Deutsch als Zweitsprache, Mathematik, Wirtschafts- und Sozialkunde, Sport und handwerklicher Praxis.
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