Projekttag „urbaner Klimaschutz“ der FO24a am 23.06.2026 -Ein BNE-Workshop des Thüringer Qualitätssiegels-
Die hohen Temperaturen des Tages (30°C) und die Vorhersagen für die nächsten Tage (bis 40°C) bewiesen schon mal die Wichtigkeit des Themas.
Der Projekttag teilte sich in folgende 3 Teile:
- Die Folgen unseres Konsums – der ökologische Fußabdruck
Hierbei haben wir unseren ökologischen Fußabdruck ermittelt und festgestellt, dass unser Klassendurchschnitt über dem Deutschlands und erheblich über dem weltweiten Verbrauch liegt liegt.
Zum Vergleich: Wir: 5, 6 gha Deutschland 4,2 gha weltweit: 2,6 gha
: Der Globale Hektar ist das Maß für den Verbrauch natürlicher Ressourcen, der eine durchschnittlich produktive Fläche meint, die wir für unseren Lebensstil brauchen. (https://www.brot-fuer-die-welt.de/)
Das stimmte uns nachdenklich, da die Erde nur 1,8 gha zur Verfügung stellt. Also haben wir nach Lösungen gesucht und mit dem ökologischen Handabdruck ermittelt, wo wir ansetzen können. So vielfältig waren die Ergebnisse leider nicht, aber wir wünschen uns vor allem bessere Bahnverbindungen und mehr regionale Produkte. - Rundgang „Veränderungen des Klimas in der Stadt Jena- Ursachen, Folgen und Perspektiven“
An verschiedenen, markanten Punkten in der Innenstadt erläuterte uns der Klimaanpassungsmanager der Stadt, Herr Knopf, z.B. warum sich die City besonders aufheizt, welche Folgen Starkregenereignisse hatten und haben könnten sowie welche resistenten Baumarten derzeit angepflanzt werden.
An einigen schattigen Plätzen konnten wir die kühlende Wirkung von Pflanzen und Wasser hautnah erleben. Außerdem haben wir erfahren, wo die Trinkbrunnen stehen und das Hochhäuser durchaus vorteilhaft für die städtische Bebauung sind. - Workshop „Die Stadt der Zukunft“
In der Imaginata angekommen, bekamen wir einen „Bauauftrag“. Mit den Erkenntnissen und Erfahrungen des Rundgangs sollten wir unsere Stadt der Zukunft bauen. Wir konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und nach unseren eigenen Vorstellungen eine Stadt entwickeln. Zum Abschluss haben wir uns gegenseitig die Ideen und Konzepte vorgestellt. Wir waren selbst überrascht, wie vielfältig die Ideen waren und was für Projekte entstanden sind.
Fazit: Es war ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Tag mit vielen neuen Erkenntnissen sowie Anregungen zum Nachdenken und Handeln.
Text Maik Sterzing








