Projekt Sverige abgeschlossen – 2026.02.21

Mit dem Abschluss der dritten Woche endet das Erasmus‑Projekt des SBSZ Jena im schwedischen Boden. Die Schülerinnen und Schüler blicken auf intensive Tage voller fachlicher Erfahrungen, sportlicher Herausforderungen und kultureller Begegnungen zurück und kehren mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Zu Beginn der Woche setzten die Teilnehmenden ihre Praktika in schwedischen Ausbildungsbetrieben fort. An drei weiteren Tagen konnten sie ihre Tätigkeiten vertiefen, Arbeitsabläufe vergleichen und die Besonderheiten der skandinavischen Ausbildungskultur unmittelbar erleben. Am Mittwochabend folgte die Gruppe einer Einladung der Betriebssportgemeinschaft der Firma Länservice und spielte gemeinsam Innebandy – eine in Schweden äußerst beliebte Hallenhockey‑Variante, die für viel Bewegung und noch mehr Austausch sorgte.

Der Donnerstag entwickelte sich zu einem echten Sport- und Erlebnistag. Die Schülerinnen und Schüler probierten sich im Biathlonschießen, fuhren Langlaufski, rodelten auf Gummimatten einen steilen Hang hinunter und stellten sich einer anspruchsvollen Eisrettungsübung, bei der sie in voller Kleidung in das null Grad kalte Wasser springen mussten. Anschließend bot das Erlebnisbad „Nordpoolen“ Gelegenheit, sich aufzuwärmen, Sprünge vom 3‑Meter‑Turm zu üben oder in der Sauna zu entspannen. Am Freitag fand am Björknäsgymnasiet Boden die feierliche Übergabe der Europässe statt, die die Teilnahme am Erasmus‑Projekt und die erworbenen Kompetenzen dokumentieren. Nach der Verabschiedung durch die schwedischen Partner ging es zum Mittagessen in die Halle des amtierenden Hockeymeisters Luleå HF. Danach nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, letzte Souvenirs in Luleå zu kaufen, bevor sie bei minus 15 Grad und eisigem Wind einige Runden auf der zugefrorenen Ostsee drehten. Ein Besuch im Science Center „Teknikens Hus“ bot im Anschluss eine willkommene Aufwärmpause, ehe der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Dank an die schwedischen Gastgeber ausklang.

Bemerkenswert für dieses Jahr sind einige neue Rekorde. So wurde mit minus 36 Grad der kälteste Projekttag alle SBSZ-Projekte in Schweden ermittelt, nur an einem Tag kletterte das Thermometer mit minus 9 Grad in den einstelligen Minusbereich und mit einer Durchschnittstemperatur von – 22 Grad war es wirklich kalt. Am Samstag wurde die Unterkunft „Vandrarhem“ gereinigt, bevor die Gruppe nach dem Mittagessen die zweitägige Heimreise über mehr als 2.000 Kilometer antrat. Alle Schülerinnen und Schüler zeigen sich glücklich über ihre Teilnahme. Sie kehren mit neuen fachlichen Kenntnissen, gestärkten sozialen Kompetenzen und zahlreichen unvergesslichen Erlebnissen zurück – ein Gewinn, der weit über den Unterricht hinausreicht.

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