Am Donnerstagnachmittag fand die erste Schulkonferenz des Schuljahres 2026/27 statt. Dazu waren die Lehrervertreter Frau Löber, Frau Ullrich und Herr Schurig, die Schülervertreter Frau von Gymnich, Herr Krug und Frau Köllner, für die Eltern der Elternvertreter Herr Jähnig sowie für die Schulleitung der Schulleiter Herr Patzer zusammengekommen. Nach der Anwesenheitskontrolle ging es schnell zu den Themen, die entsprechend der Tagesordnung den Anwesenden vorgelegt wurde.
Der Schulleiter berichtete über die Klassenbildungen an der Schule und er zeigte sich zufrieden, dass alle geplanten Klassen aufgebaut werden konnten. Allerdings konnte die geplante Klasse der Pharmakanten noch nicht geschaffen werden, da auf Grund des Lehrermangels bzw. der geringen Anmeldezahlen bei den Schülern das Vorhaben vorerst auf Eis gelegt werden musste. Insgesamt lernen konstant 1600 Schüler am SBSZ. Auch das Lehrerpersonal mit ca. 100 Lehrer gestaltet sich stabil. Die in den Ruhestand verabschiedeten Lehrer konnten durch neue Kollegen ersetzt werden. Damit ergibt sich für die Schüler nur ein geringer Ausfall, der evtl. nur durch kurzfristige Krankheiten entsteht.
Weiter berichtete der Schulleiter von der Evaluation der Schule in Punkto „Qualitätsmanagement“. Im Audit und in der Beurteilung schloss die Schule mit guten Noten ab. Eine Empfehlung im Audit für die Zukunft ist, dass die an der Schule für die Qualitätssicherung verantwortlichen Lehrer häufiger zusammenkommen.
Er berichtete ebenfalls über die weitere Anerkennung der Erasmus+ Projekte für die nächsten 5 Jahre. Im Vorfeld fand dazu eine Tiefenprüfung statt, bei der eine ordnungsgemäße Arbeit nachgewiesen werden konnte.
Weitere Berichte wurden zu den digitalen Zugängen für Schüler und Lehrer ins Internet und ins Schulnetz sowie über das digitale Notenbuch und über das Homeinformationssystem abgegeben. Es wurde über die Umsetzung der Hausordnung (Tragen von neutraler Kleidung, Erweiterung der HO zum Thema verbotener rechtsradikaler Symbolik), des Hitzeplans (sowie dessen Umsetzung im letzten Jahr) und der Konzepte der Schule gegen Rassismus sowie sexualisierte Gewalt berichtet. Speziell wurde von den Schülern in Punkto der Hausordnung noch das Thema Karenztage im Krankheitsfall diskutiert.
Anschließend fand die Abstimmung über die Fortführung der Projekte UNESCO-Schule, Umweltschule sowie Europaschule statt. Die Fortführung wurde einstimmig beschlossen. Des Weiteren wurde das Schulbudget des Schuljahres 2026/27 beschlossen. Auch hier wurde Einstimmigkeit erzielt.
Auch zum Thema Klassenfahrten wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass weiterhin 70,- Euro als vertretbarer Tagessatz angesetzt werden kann. Als Letztes wurden die beweglichen Ferientage (für 27/28 – ein beweglicher Ferientag) bestimmt. Dieser eine Tag wurde heiß diskutiert, so dass am Ende die Mehrheit entschied – es wurde der 17. September bei 5 Jastimmen zu 2 Gegenstimmen und einer Enthaltung.
Unter Sonstiges wurde noch die Verkürzung der Pausenzeiten, die Verschiebung des Schulbeginns auf 8 Uhr und die Nutzung der Wiese als Bolzplatz diskutiert. Die Ideen wurden als Anregungen in die weitere Planung zur Schulentwicklung aufgenommen. Die Bolzplätze sind bereits in der Planung der kommenden Jahre.
Mit den Unterschriften der entsprechenden Protokolle zur Schulkonferenz wurde die Veranstaltung abgeschlossen.