Am SBSZ Jena gingen in dieser Woche das ein ungarisches und ein schwedisches Erasmusprojekt zu Ende, zu dessen feierlichem Abschluss sechs ungarische und acht schwedische Schülerinnen und Schüler zur Übergabe ihrer Europässe zusammenkamen. In lebendigen Präsentationen ließen die Jugendlichen die vergangenen zwei Wochen Revue passieren und berichteten von ihren vielfältigen Praktikumserfahrungen als Elektriker, Kfz‑Mechaniker, Lastwagenmechaniker sowie als Heizungs‑ und Sanitärinstallateure, die sie in regionalen Betrieben wie dem Autohaus Fischer, AVS‑Mercedes, Heizung Konzmann, der Installationsfirma Grytzmann oder der ASI sammeln konnten. Neben den fachlichen Eindrücken spielten auch die kulturellen Erlebnisse eine große Rolle: Die Gäste erzählten vom Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, von Erkundungen in den Innenstädten von Jena, Weimar und Erfurt, vom gemeinsamen Pizzabacken mit deutschen Schülerinnen und Schülern am SBSZ, von der Fahrt ins Horchmuseum nach Zwickau sowie von den eindrucksvollen Wanderungen in der Natur rund um Jena. Gleichzeitig hinterließen die ausländischen Jugendlichen selbst Spuren in der Schulgemeinschaft, denn in gemeinsamen Treffen gaben sie Einblicke in ihre Heimat, ihre Traditionen und ihre Lebensweise und sorgten so für einen lebendigen interkulturellen Austausch. Nun geht es für die Ungarn zurück mit dem schuleigenen Bus nach Szeged und die Schweden werden am Sonntag zurück nach Boden, in der Nähe des Polarkreises fliegen.
Nach dem großen Erfolg der diesjährigen Projekte steht für alle Beteiligten fest, dass der Erasmus‑Austausch auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.












