Gut zurück – 2026.03.26

In der 2.Hälfte unseres Portugalaufenthalts verlagerte sich unser Alltag in das Ausbildungszentrum CENFIM in Trofa. Dort folgten wir einem Wochenplan, der Theorie und Praxis gezielt miteinander verband. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem CAD-Zeichnen, bei dem wir unter Anleitung verschiedener Lehrkräfte unsere Fähigkeiten im technischen Zeichnen vertiefen konnten.
Ergänzend dazu nahmen wir an praxisnahen Einheiten teil, zum Beispiel im Bereich Pneumatik, in denen wir den Umgang mit Druckluftsystemen erlernten. Zudem setzten wir uns mit moderner Technik wie 3D-Druck und Robotik auseinander. Auf diese Weise konnten wir nachvollziehen, wie digitale Entwürfe in reale Bauteile umgesetzt werden und wie automatisierte Systeme in der Praxis funktionieren.
Ein besonderes Highlight war der Besuch bei der Firma Quantal, die auf die Herstellung präziser Metallbauteile und technischer Komponenten spezialisiert ist, etwa für den Maschinenbau. Vor Ort erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Produktionsschritte – von der Planung über die Bearbeitung bis hin zum fertigen Produkt – und konnten so reale Arbeitsprozesse hautnah erleben.
Ein weiterer bedeutender Moment war der 11. März, an dem das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen unserer Schule und CENFIM gefeiert wurde. Zu diesem Anlass gab es zunächst eine Feierstunde, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen, bei dem viele interessante Gespräche stattfanden und alle Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, sich noch besser kennenzulernen.
Auch die Wochenenden nutzten wir für Ausflüge, unter anderem in die Stadt Guimarães. Dort erfuhren wir mehr über die historische Bedeutung der Stadt für Portugal, die als „Wiege der Nation“ gilt und als erste Hauptstadt bekannt ist. Bei der Besichtigung gehörte auch das Castelo de Guimarães dazu, das als Geburtsort des ersten portugiesischen Königs, Dom Afonso I., gilt.
Zum Abschluss der zwei Wochen bei CENFIM wurden uns am Freitag die Europässe überreicht, was den offiziellen Abschluss der gemeinsamen Zeit mit den portugiesischen Schülern darstellte. Im Anschluss reisten wir weiter nach Porto, wo wir die Stadt erkundeten. Dort besichtigten wir unter anderem den Torre dos Clérigos, den höchsten Kirchturm Portugals und ein Wahrzeichen der Stadt. Außerdem nahmen wir an einer Führung durch ein Weinmuseum teil, bei der uns die Weinkultur und die Geschichte der Region nähergebracht wurden. Ein besonderes Erlebnis war am Abend eine Lasershow im Turm.
Den perfekten Abschluss unserer dreiwöchigen Reise bildete ein Surfkurs – für viele von uns eine völlig neue und aufregende Erfahrung. Rückblickend war der Aufenthalt eine wunderbare Mischung aus Lernen, Praxis und kulturellen Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben.

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