Mit großem Engagement und beeindruckender Bühnenpräsenz präsentierten die Schüler*innen der Klasse TAI25 (Technische Assistent*innen für Informatik) kurz vor Weihnachten 2025 den Klassiker „Farm der Tiere“ nach George Orwell. Die Aufführung fand im Stadtteilzentrum LISA in Jena-Lobeda West statt und wurde vom Publikum mit herzlichem Applaus gefeiert.
Das Theaterstück entstand von Schüler*innen für Schüler*innen – und genau das machte den besonderen Reiz aus. Ziel des Projekts war es, sich intensiv mit politischen Systemen, insbesondere mit politischen Führungsstrukturen, auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen erhielten die Möglichkeit politische Mechanismen anhand des Romans zu erforschen, eigene Erfahrungen und Sichtweisen einzubringen, und ihre Persönlichkeit sowie ihr politisches Bewusstsein zu stärken. Gerade Orwells Werk bietet dafür einen idealen Rahmen: Es regt zum Nachdenken an, fordert zur Diskussion heraus und zeigt, wie Macht entstehen, wirken und missbraucht werden kann. Durch die szenische Umsetzung wurden politische Mechanismen greifbar gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar.
Unter der erfahrenen Regie von Kerstin Lehnhart entwickelten die Schüler*innen eine moderne, lebendige und zugleich nachdenklich stimmende Inszenierung. Unter kreativer Anleitung von Katja Neumann wurden beeindruckende und nicht wegzudenkenden Tiermasken und das Bühnenbild gestaltet. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Roman im Rahmen des Deutschunterrichtes und die Organisation des Gesamtprojektes wurde von Steffi Weißer (Deutschlehrerin am SBSZ Jena-Göschwitz) und Lubov Foos (AWO RV Mitte-West-Thüringen e.V., Bundesprogramm Respekt Coaches) geleitet.
Das Projekt wurde im Rahmen des Vorhabens JMD Respekt Coaches durchgeführt. Das Programm JMD Respekt Coaches unter dem Motto „Lass uns reden! Reden bringt Respekt.“ wird am Standort Jena vom Jugendmigrationsdienst des AWO RV Mitte-West-Thüringen e.V. getragen und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.









